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Herzinfarkt als Folge einer Übersäuerung des Körpers

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Der Herzinfarkt zählt zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Allein in Deutschland ereignen sich pro Jahr rund 280.000 Fälle, wovon ungefähr jeder sechste tödlich endet.

Bei einem Infarkt wird das betroffene Gewebe nicht mehr mit Blut versorgt und kann im schlimmsten Fall absterben. Laut Schulmedizin werden Infarkte im Regelfall mit einem Blutgerinnsel in Verbindung gebracht, die sich an einer durch Ablagerungen verengten Stelle in den Herzkranzgefäßen festsetzen und das nachliegende Gewebe von der Blutversorgung abschneiden.

Doch immer mehr Ärzte und Naturheilkundler bezweifeln diese Ansicht und behaupten, dass Ablagerungen nur in den seltensten Fällen die Ursache sind. Vielmehr betrachten sie die Übersäuerung des Körpers als den Hauptübeltäter bei der Entstehung von Herzinfarkten. Auf diese einleuchtende Sichtweise gehen wir weiter unten ausführlich ein.

Arteriosklerose als Ursache für Herzinfarkt?

Ein Herzinfarkt entsteht aus dieser konventionellen Perspektive dann, wenn der Blutfluss und damit die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung in den Herzkranzgefäßen blockiert wird. Ausgelöst wird diese Blockade angeblich durch einen Thrombus, eine arteriosklerotische Ablagerungmed. Plaque, Darunter versteht man kleine, fleckförmige entzündliche Veränderungen der Blutgefäße, die bei einer Atherosklerose auftreten und unter anderem Cholesterin und Kalzium enthalten.), die sich gelöst hat und mit dem Blutstrom weitertransportiert wird, bis sie in den Herzkranzgefäßen stecken bleibt. In Folge dessen werden Gewebe und Zellen, die sich hinter dem Thrombus befinden, immer schlechter mit Blut, Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

Die Auswirkungen sind unterschiedlich, je nachdem, welche Bereiche betroffen sind. Sind die Herzkranzgefäße betroffen sind, können die verengten Blutgefäße zu einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) bis hin zu einem Herzinfarkt führen. Handelt es sich hingegen um verengte Bereiche in der Halsschlagader oder einer Arterie im Gehirn, kann dadurch ein Schlaganfall ausgelöst werden. Ein drittes mögliches Problem, die sogenannte Schaufensterkrankheit, entwickelt sich bei Verengungen in den Schlagadern der Beine.

Der Zustand der Blutgefäße

Ablagerungen in den Gefäßen entstehen dann, wenn die Blutgefäße ihre Elastizität verlieren, es zu Rissen und Verletzungen in den Gefäßinnenwänden kommt und der Körper diese mithilfe von Cholesterinablagerungen repariert. Dieses Krankheitsbild wird auch als Arteriosklerose bezeichnet, was übersetzt so viel heißt wie „bindegewebige Verhärtung bzw. Veränderung der Schlagadern“ (griech. arterio = Gefäß, sklero = hart) und beschreibt damit einen Oberbegriff für chronisch degenerative Erkrankungen der Arterien, also der Blutgefäße, die sauerstoffreiches Blut vom Herz in den Körperkreislauf befördert.

Ist wirklich das Alter Schuld?

Die meisten Schulmediziner betrachten diese langsam fortschreitende Verhärtung und Verstopfung der Arterien als unumgängliche Folge des Alterungsprozesses und als den Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Infarkten. Aus diesem Grund gelten Bluthochdruck und HypercholesterinämieAls Hypercholesterinämie bezeichnet man eine Störung des Lipidstoffwechsels, die durch einen erhöhten Cholesterinspiegel im Blut gekennzeichnet ist.) als wichtige Parameter, um das Risiko eines Infarkts zu bestimmen.

Während ein hoher Cholesterinspiegel die Bildung von Plaques (Ablagerungen) begünstigen soll, soll der erhöhte Blutdruck das Risiko erhöhen, dass sich die Ablagerungen lösen. Die Therapie der Wahl im Rahmen der Vorbeuge sind daher Lipid- und Blutdrucksenker. Kommt es dennoch zu einem Infarkt, wird dem Patient während einer Operation ein Bypass gelegt oder ein Stent gesetzt, wodurch sozusagen eine Umgehungsstraße als Ersatz für die die verengten bzw. verschlossenen Arterien geschaffen werden soll.

Die Denkfehler der Schulmedizin

Schulmediziner übersehen dabei jedoch gravierende Punkte. Zum einen gilt es inzwischen als erwiesen, dass Plaques nicht die Folge eines erhöhten Cholesterinspiegels sind, sondern es sich dabei in erster Linie um Eiweißverbindungen handelt, die im Laufe der Zeit verkalken und mit Fett angereichert werden. Sehr schön und plausibel erklärt das zum Beispiel die universelle Forscherin Sabine Kramel in ihrem Vortrag auf youtube »Hohes Cholesterin – die große Pharmalüge«.

Zudem ereignen sich die meisten Herzinfarkte in den frühen Morgenstunden zwischen 4-5 Uhr. In dieser Zeit ist der Blutdruck jedoch deutlich niedriger als zu anderen Tageszeiten. Ein erhöhter Blutdruck kann damit nicht als primäre Ursache für Herzinfarkte herangezogen werden.

Der natürliche »Bypass«

Ein weiterer gravierender Denkfehler, von dem vor allem viele Schulmediziner nach wie vor nicht ablassen, ist die Annahme, dass es sich bei allen Arterien, die den Herzmuskeln versorgen, um Endarterien handelt, die von ihrem Ursprung bis zum Ende keine Verbindung zu ihren Nachbargefäßen haben. Denn nur dann kann der Verschluss dazu führen, dass hinter ihm kein Blut mehr fließt.

Allerdings handelt es sich bei der Muskelwand des Herzens um ein stark vernetztes Gewebe mit unzähligen kleinen Querverbindungen zwischen den einzelnen Gefäßen. Hier gibt es keine abgrenzten Bezirke ohne direkte Verbindung zueinander. Das zumindest zeigen Röntgenaufnahmen, bei denen Probanden ein Kontrastmittel in die Arterien gespritzt wurde.

Hierbei ist zu beobachten, dass das Kontrastmittel sich mit nur minimaler Verzögerung auch hinter dem Verschluss der Blutgefäße verteilt und der Blutfluss uneingeschränkt weitergeht. Der Grund dafür liegt darin, dass die Blutversorgung des Herzmuskels über ein feines, dreidimensionales Gefäßnetzwerk sichergestellt wird. Innerhalb dieses Netzwerks gibt es sehr viele Querverbindungen, so dass das Blut auf mehreren Wegen alle Zellen erreichen kann.

Zudem handelt es sich bei den Blutgefäßen nicht um starre Röhren, sondern um lebendige, hochsensible Gebilde, die sich jeder Situation bedarfsgerecht anpassen kann. Die Natur baut sich ihre Bypässe sozusagen selbst. Das Legen von Bypässen und das Setzen von Stents ist aus dieser Sicht sowohl sinnlos als auch wirkungslos, wie z. B. Dr. med. Berthold Kern in seinem Buch Herzinfarkt und Bypass einleuchtend erklärt. Verstopfungen der Kranzgefäße, wie sie bei einem Infarkt nur gelegentlich beobachtet werden, sollten nicht länger als Beweis für die „Verschlusstheorie“ herangezogen werden, sondern als Folge der wahren Ursachen für Herzinfarkte betrachtet werden, so die Kritiker der herkömmlichen Ansicht.

Übersäuerung als die häufigste Ursache für Herzinfarkte

Eine mangelnde Blutversorgung ist zwar tatsächlich die Ursache für einen Herzinfarkt, wird aber nur selten durch einen Verschluss ausgelöst, sondern in der Regel durch einen schlechten Blutfluss aufgrund einer Übersäuerung des Körpers provoziert. Wie bereits angesprochen, treten die meisten Herzinfarkte in den frühen Morgenstunden auf und damit genau dann, wenn der Blutdruck und damit der Blutfluss am geringsten ist. Auch die Atmung ist in dieser Zeit meistens flach und langsam. Diese Umstände führen dazu, dass das Blut nicht sehr viel Sauerstoff enthält, wodurch der Kohlensäuregehalt ansteigt. Da die letzte Mahlzeit in den frühen Morgenstunden im Regelfall bereits einige Stunden zurück liegt, stehen auch kaum noch über die Ernährung zugeführte Basen zur Verfügung, um den erhöhten Säuregehalt zu neutralisieren. Bei Personen, die bereits stark übersäuert sind, kann der pH-Wert des Blutes dann in ein gefährlich saures Milieu absinken.

Fällt der pH-Wert im Blut und nimmt die Säurebelastung zu, büßen die Erythrozyten (die roten Blutkörperchen) immer mehr ihrer elastischen Fließeigenschaft ein. Es kommt zur sogenannten Geldrollenbildung. Ähnlich wie Milch beim Kontakt mit Zitronensaft oder anderen säurehaltigen Flüssigkeiten gerinnt, gerinnt auch unser Blut, wenn der pH-Wert zu sauer wird. Es wird sozusagen dicker, träger und fließt immer langsamer durch das feine Kapillarnetzwerk.

Die haarfeinen Verästelungen unserer Blutgefäße, die Kapillaren, werden dann aufgrund der sich aneinander reihenden Erythrozyten nur noch schlecht bis überhaupt nicht mehr durchblutet. Dadurch wird das umliegende Gewebe immer schlechter mit Sauerstoff versorgt, und immer weniger Säuren werden durch das Blut abtransportiert. Ein Teufelskreis setzt ein: Der pH-Wert des Blutes sinkt weiter, wodurch die Beweglichkeit der Erythrozyten immer weiter abnimmt bis sie irgendwann so starr sind, dass der Blutfluss im schlimmsten Fall völlig unterbrochen wird.

Der Allgemeinmediziner Dr. Jacob erklärt diesen Prozess z. B. in dem Buch „Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts“ wie folgt: Wenn das Blut saurer wird, steigt die Anzahl an H+-Ionen, der sogenannten Protonen. Die roten Blutkörperchen werden dann sozusagen gezwungen, mehr dieser „sauren“ Protonen aufzunehmen. Parallel dazu erhöht sich in den Zellen der Gehalt an Natriumchlorid, Wasser und Kalzium, wodurch die roten Blutkörperchen anschwellen.

Gehirn und Herz leiden am meisten unter mangelnder Blutversorgung

Gehirn und Herz zählen zu den stoffwechselintensivsten Organen unseres Körpers. Sie müssen durchgehend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden, damit sie voll funktionsfähig bleiben. Daher leiden diese beiden Organe unter der verschlechterten Blutversorgung am meisten. Zu den Frühwarnzeichen eines Herzinfarktes zählen Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit, Schwindel, Konzentrationsprobleme und Benommenheit. Diese Vorboten können, müssen aber nicht auftreten. Nur wenige Minuten einer schlechten Blutversorgung können ausreichen, um einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auszulösen.

Herzinfarkt vorbeugen durch Entsäuerung

Um im Akutfall einen Infarkt zu vermeiden, sollte der Betroffene, so rät Dr. Jacob in seinem Buch Natriumhydrogenkarbonat einnehmen, um die Azidosestarre der Erythrozyten rückgängig zu machen. Auch Strophanthin, das in Deutschland allerdings nur schwer zu beziehen ist, soll eine sehr positive Wirkung auf das Herz haben und verhindern, dass Infarkte tödlich verlaufen.

Dao-Yoga Qigong und Taijiquan

Wer es gar nicht erst so weit kommen lassen möchte, sollten seinen Säure-Basen-Haushalt in Ordnung bringen. Dazu sollte man Stress als einen der größten Übersäurer unserer Zeit meiden, sein Nervensystem durch ausgleichende Übung wie Yoga, Qi GongTooltip-Text hinzufügen oder Tai ChiTooltip-Text hinzufügen in Harmonie bringen, Belastung durch Elektrosmog reduzieren, für ausreichend Bewegung an der frischen Luft sorgen, seine Gedanken- und Gefühlswelt in Ordnung bringen, sowie zu einer basenüberschüssigen Ernährung wechseln.

Bildquellen: Titelbild unbekannt | Sagittaria bei Fotolia | cw-design bei Fotolia

 

 

 

Über die Autoren

Marion Selzer (Dipl. Juristin, Ernährungs- und Diätberaterin) und Jens Sprengel (Heilpraktiker, Privattrainer) betreiben das etwas andere Gesundheitsportal Inspiriert sein, auf dem Interessierte zahlreiche Informationen zu den Themen Ernährung, Bewegung und Selbstheilung finden. Mit ihrer DTX-28-Formel, ihrem 28-tägigen Detox-Programm zur Zellverjüngung und Steigerung der Lebenskraft haben sie eine Praxisanleitung entwickelt, die Teilnehmer Schritt für Schritt dazu anleitet, ihren Körper auf sanfte und effektive Weise zu entsäuern und entgiften.

Alle Beiträge von Marion Selzer und Jens Sprengel.

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