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Mit dieser Qigong-Übung kannst du die Energiebahnen deines Körpers rasch mit frischer Lebensenergie Qi aufladen. Ein schlichter Bewegungsablauf, den jede und jeder unabhängig vom Fitness-Level ausführen kann.

Stelle dich aufrecht hin, die Füße parallel. Optimal wäre es, du nähmst den <atitle=“Jürgen Ryżek: Nervös. Erschöpft. Die Aufladelübung. Eine Übung.“ href=“https://www.mensch-vital.com/nervoes-erschoepft-die-auflade-uebung/“>hüftbreiten Stand mit leicht gerundeten Knien ein, so wie es in der Qigong-Übung «Nervös? Erschöpft? Die Auflade-Übung.» vorgestellt wurde. So fließt das Qi am besten. Sei achtsam, gehe meditativ in deinen Körper hinein, spüre zunächst die Haut und dann, nach innen gehend, Gewebe und Knochen. Diese Achtsamkeit wird zu einer sinnlich spürbaren körperlichen Wahrnehmung und führt dich zu einer besonderen, aktiven inneren Stille. Atme normal, achte nicht weiter auf den Atem, lasse ihn einfach fließen.

Der Übungsablauf Teil 1: Das Sinken

Sinke in die Knie. Entspanne Schultern und Arme. Jedes Mal, wenn du in die Kniebeuge gehen, atme aus, und wenn du dich streckst, atme ein. Gehe nur so weit nach unten, wie du kannst, ohne die Fersen zu heben. Ziehe Steißbein und Kreuzbein leicht nach vorne, die weiter oben gelegenen Hüftpfannen bewegen sich dadurch leicht nach hinten. Keine Anstrengung, gehe bis maximal 70% deiner Möglichkeit zu sinken. Sehr wichtig: Halte den Rücken gerade und beuge dich nicht nach vorne, um zu balancieren. Sinke nur so weit, wie es auf diese Weise klappt. Nur dann macht die Übung Sinn, anders verspannst du eher die Muskeln nicht nur um die Wirbelsäule herum und fixierst alte Bewegungsmuster.

Der Übungsablauf Teil 2: Der Armkreis

Nach ein paar Durchgängen führst du zur Ergänzung vor dem Körper eine kreisförmige Bewegung mit den Armen durch. Mit dem Hochkommen streckst du die Arme – nicht den Rumpf – waagerecht nach vorne, Handrücken weisen nach vorn; Knie strecken. Eine Regel aus dem Taijiquan und Dao-Yoga lautet: «Gestreckt ist nicht ganz gestreckt, gerundet ist nicht ganz gerundet.» Das bedeutet, dass jede Bewegung rund ist. Am obersten Punkt — also wenn die Knie gestreckt sind und die Arme waagerecht nach vorn weisen — holst du die Arme (Handflächen nach unten) zurück zum Körper und bewegst sie beim Hinuntergehen am Körper nach unten; am untersten Punkt wieder nach vorne. Begleite auf diese Weise die Kniebeugen mit einer Kreisbewegung der Arme.

Der Übungsablauf Teil 3: Die Farb-Visualisierung

Füge nun noch eine Visualisation hinzu. Beim Einatmen strömen Farben von der Erde und der Luft durch Hände und Füße in dich hinein und beim Ausatmen wieder hinaus. Atme jede Farbe nacheinander mehrmals ein und aus.

Beginne mit Rot. Wenn du am unteren Punkt der Bewegung bist, dann atme Rot ein. Stelle dir vor, wie die Meridiane über den Körper hinaus führen und sich mit Rot anfüllen. Das Rot um deinen Körper herum hat in etwa die Form eines Eies. Wenn du den Höhepunkt überschritten hast, atme die Farbe wieder aus. Versuche es noch einmal. Kannst du das Rot deutlich vor deinem geistigen Auge sehen?

Nun atme beim Hochgehen Rot-orange ein. Atme die Farbe von der Erde in die Füße ein, in die Hände, und von der Luft in Ihren ganzen Körper. Wenn es dir schwerfällt, die Farben zu visualisieren, dann besorge dir etwas knallig Rote-Oranges aus deinem Haushalt oder Farbmuster, und schaue die Farben an. Vielleicht geht es leichter mit geschlossenen Augen. Wiederhole die Übung noch einmal.

Fahre mit der Übung in folgender Reihenfolge fort: Gelb, Grün, Blau, Violett, Weiß. Der ganze Körper soll mit der jeweiligen Farbe gefüllt sein, bevor du zur nächsten gehst.

Beobachte jede Farbe beim Ein- und Ausatmen, ohne sie zu beeinflussen. Falls du mit einer Farbe Schwierigkeiten hast, so ist womöglich gerade diese schwach präsent in deinem Energiefeld. Arbeite mit jeder Farbe, bis sie klar ist.

Wie lange?

Solange es Spaß macht und gut tut.

Bildquelle: Jürgen Ryżek | Mensch vital bei Google+
Dao-Yoga. Coaching. Aus eigener Kraft.

Über den Autor

Jürgen Ryżek ist ein Dao-Yoga-Lehrer, LifeCoach, Autor und Denker, der sich seit 1980 dem Lehren und Coachen zur Pflege einer kraftvollen Körper-Geist-Seele-Beziehung widmet. Seit er sein Herz nach einem Infarkt durch Selbstheilung aktiv und vollständig wiederherstellte, entwickelt er Methoden rund um die Heilung körperlicher Schäden aus eigener Kraft. Dabei lässt er sich von traditionellem europäischen und fernöstlichen Heilwissen inspirieren. Als tragende Idee dient ihm eine Metaphysik der Selbstheilung.

Alle Beiträge von Jürgen Ryżek.

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