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Immer häufiger fassen an Krebs erkrankte Menschen den Mut dazu, sich selbst zu heilen — ohne die Therapien der herrschenden Medizin. Antje Eilers beschreibt hier ihren eigenen Selbstheilungs-Weg. Ärztliche MRT-Befunde bestätigen ihr die Auflösung eines bestehenden Resttumors sowie das Ausbleiben erneuter Tumorbildung bis heute, fast zwei Jahre nach der ersten Diagnose.

Anfang November 2013 hatte ich meine erste Magnetresonanztomographie-Untersuchung (MRT) [Rollover: Die Magnetresonanztomographie wird auch als Kernspintomographie bezeichnet, umgangssprachlich gelegentlich zu Kernspin verkürzt]. Es wurde ein hühnereigroßer hirneigener Tumor im rechten Frontallappen meines Gehirns festgestellt. Obwohl es mir in letzter Zeit wirklich nicht gut gegangen war, hatte ich damit nicht gerechnet.

Im Laufe der kommenden Wochen wurde mir eine OP in der Universitätsklinik in Hamburg-Eppendorf (UKE) angeraten, zu der ich mich von meinem inneren Gefühl her öffnen konnte.

Die OP erfolgte Anfang Dezember 2013. Sie war nur teilweise erfolgreich, denn das Tumorgewebe konnte nicht vollständig entfernt werden. Die endgültige Diagnose nach der OP lautete «Astrozytom der Stufe III». Als weitere Behandlung wurden mir vom UKE eine ambulante Chemotherapie und eine Bestrahlungstherapie in einer Klinik nahe meines Heimatortes empfohlen. Die Termine zur Vorbesprechung für die angedachten Therapien sollten festgelegt werden, sobald ich wieder zu Hause war.

Konfrontation mit dem Tod

Vor Jahren hätte ich im Falle einer Krebsdiagnose solche Behandlungsmöglichkeiten für mich nicht einmal ansatzweise in Betracht gezogen, doch in der Zeit nach der OP war ich hierfür offen — bereit jedenfalls erst einmal zu den Besprechungen und aufgeschlossen dafür, mir die ärztliche Meinung anzuhören.

In den Gesprächen kam das erste Mal das Wort «Krebs» auf den Tisch. Mir wurde erklärt, dass die Behandlung lediglich eine lebensverlängernde Maßnahme sein würde. Heilung bei dieser Art von Tumor bzw. Resttumor könne man mir nicht versprechen.

Ab diesem Zeitpunkt bröckelte meine positive Stimmung, und die sich vor mir aufbauende prognostizierte Realität formte negative Bilder. Vor allem machten sich starke Angstgefühle breit. In der Zeit vor der OP war es mir zwar nicht besonders gut gegangen, doch ich hatte keinesfalls das Gefühl, dass mein Leben jetzt schon (im Alter von 42 Jahren) zu Ende sein sollte. Zwar hatte ich keine großen Pläne für mein Leben, doch die Prophezeiung «nicht mehr zu leben» war etwas, was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte.

Heilung, Feinstoffliches & Wandel

Wie auch immer ich mit dieser Situation umgehen würde, es war ersichtlich, dass mir erneut eine Veränderung bevorstand. Schon des Öfteren hatte ich meinem Leben aufgrund von «Krankheiten» eine neue Richtung gegeben. So auch vor mehr als 10 Jahren, als sich alles bei mir stark veränderte, damals standen meine feinstofflichen Wahrnehmungen im Vordergrund.

Da ich hier nicht meine ganze Lebensgeschichte aufschreiben kann, fasse ich mich kurz. Ich arbeitete mehrere Jahre als Schamanin — Heilarbeit für Mensch und Tier. Hierbei löste ich in den meisten Fällen im feinstofflichen Bereich Dinge auf, welche für mich offensichtlich mit der derzeitigen «Krankheit» bzw. dem derzeitigem Lebensproblem der betreffenden Person, des jeweiligen Tieres zusammenhingen.

Mein Vorgehen war jedes Mal sehr erfolgreich, gerade auch bei sogenannten «unheilbaren Krankheiten». Während dieser Arbeit teilte ich Mensch und Tier mit, was sie selbst in ihrem Leben zu verändern hatten, um heil zu werden; was zu tun war, wurde mir «von oben» mitgeteilt. Im Jahre 2012 musste ich diese Arbeit beenden, da ich körperlich nicht mehr dazu in der Lage war.

In meiner jetzigen Lage war mir auch vor dem Hintergrund meiner schamanischen Erfahrungen klar, dass es dieses Mal bei mir wirklich um «Leben und Tod» ging. Nach einem zweiwöchigem Hin und Her traf ich die Entscheidung, die Chemo- und Bestrahlungstherapie nicht zu machen. Mein Bauchgefühl spielte hier einfach nicht mit.

Mein «gesunder» Egoismus

In dieser Stimmung sprach ich Anfang 2014 mit einer Freundin über mein derzeitiges «Seelenheil» und vertraute ihr an, wie sehr ich mich im Unklaren darüber befand, wie ich weiter vorgehen sollte. Meine Freundin sagte zu mir, dass sie nicht verstehen könne, warum ich nicht wenigstens jetzt in dieser Situation, wo es doch um mein Leben ging, mein schamanisches Wissen anwenden würde. Ich antwortete, dass ich diese „Arbeit“ nicht einfach so aus- und wieder anschalten könne. Daraufhin entgegnete sie mir, mir würde es wirklich an einem gesunden Egoismus fehlen.

Dieses Gespräch hat mich letztendlich dahin gebracht, doch meine schamanische Arbeit und mein damit verbundenes Wissen bei mir selbst anzuwenden. Ich muss an dieser Stelle erwähnen, dass ich mein Wissen nicht aus Büchern oder Kursen, sprich von menschlichen Lehrern erhalten habe, sondern immer aus dem feinstofflichen, seelisch-göttlichen Bereich.

Mich selbst zu behandeln, war allerdings etwas völlig anderes, als mit und für andere zu arbeiten. Gerade auch den unbewussten Bereich musste ich begehen, wenn ich die Möglichkeiten meiner bisher ausgeübten Arbeit ausschöpfen wollte. Trotz dieser herausfordernden Aufgabe habe ich mich am Ende dann ganz klar dafür entscheiden können und war bereit, diesen Weg für mich zu gehen.

Rückschauend sehe ich, dass eines der Themen, worum es bei meiner Lebensveränderung gehen sollte, der von meiner Freundin angesprochene «gesunde Egoismus» war.

Zeit für mich

Mir selbst Zeit für mich zu nehmen, in einer Zeit, wo auch mir das Gefühl vermittelt wurde, keine Zeit zu haben, war eine ganz besondere Herausforderung. Doch es war gut so, und ich kann dies auch anderen nur empfehlen. Es ist sehr wichtig, die «Krankheit» anzunehmen — sprich sie nicht einfach nur «wegkriegen» zu wollen.

Mir wurde vor vielen Jahren einmal — von oben — gesagt, dass das schamanische Wort für «Krankheit» eigentlich das Wort «Heilung» wäre. Und genau diese Botschaft steckt hinter jeder «Krankheit». Es geht darum, die eigentlichen Ursachen zu entdecken, sie anzunehmen, dann loszulassen. Dadurch aktiviert man seine Selbstheilung. Jegliche Hilfe von außen kann einem hierbei natürlich helfen, doch meiner Meinung nach heilen wir uns immer selbst — es ist uns nur in den meisten Fällen nicht bewusst.

Loslassen, annehmen und motivieren

In den ersten Wochen nach der Diagnose hatte ich das Gefühl, riesige Wellen schlügen über mir zusammen. Es war, als hätte mein Körper den Boden unter den Füßen verloren. Mir liefen ständig die Tränen aus den Augen, und eine extreme Hilflosigkeit machte sich in mir breit.

Nachdem ich mich nun für meine eigene Behandlung entschieden und die für mich größte Angst hinter mir gelassen hatte, konnte ich befreiter und entspannter weitergehen. Ich nahm diese «Krankheit» an — mit allen Konsequenzen. Ich machte mir klar, dass, wenn ich sterben sollte, ich nichts dagegen tun könnte, und wenn ich weiterleben sollte, ich eben weiterleben würde.

«Gottes Geschenke werden erst allmählich sichtbar.»

[Michele Fedderly]

Ich ließ also los und konnte mich von da an ganz anders bewegen. Das war der erste grundlegende Schritt meiner Lebensveränderung. Was folgte, war wie eine Kettenreaktion, die allerdings meine eigene positive tägliche Motivation erforderte. Es kamen immer wieder Tage, Stunden oder Minuten, die mich gedanklich runterziehen wollten, doch hier galt es, wieder aufzustehen und mich nicht unterkriegen zu lassen. Das war nicht immer leicht, aber es ging.

Selbstheilung und die Kraft der Pflanzen

Während dieser Zeit, in der ich an meiner Selbstheilung arbeitete, habe ich in meinem feinstofflichen System diejenigen Dinge aufgelöst, welche meiner Meinung nach aufzulösen waren. Die größte Aufgabe bestand für mich darin, mich täglich im positiven Bereich meines Seins zu bewegen.

Da ich auch die Kraft der Pflanzen sehr zu schätzen weiß, habe ich mich zusätzlich für einen täglichen Tee entschieden, den ich mir selbst zusammenstellte, eine Mischung aus Brennnessel, Ringelblume, Salbei und Kurkuma. Ich bin immer nach meinem Gefühl gegangen, auch bei der Dosierung und Dauer der Einnahme, und nicht nach dem, was vielleicht irgendwo oder von irgendjemandem «vorgeschrieben» wurde. Das ist auch mein Tipp für dich, falls du gerade in einer ähnlichen Situation bist. Gehe immer nach deinem Gefühl — denn es ist dein Leben!

Selbstheilung vom MRT dokumentiert

Anfang März 2014 traf ich meine anfangs erwähnte Freundin wieder, und ich berichtete ihr, wie ich mich selbst behandelt hatte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, alles, was ich tun konnte, getan zu haben. Entweder es hatte gereicht oder eben nicht. Genau dies würde sich beim kommenden MRT in ein paar Tagen zeigen.

Bei diesem MRT-Termin wurde dann dokumentiert, dass der zurückgebliebene Resttumor nicht gewachsen war, und es wurde auch kein neuer Tumor entdeckt. Beim nächsten Termin — 3 Monate später — war dann auch der Resttumor von der Bildfläche verschwunden.

Dies ist bis heute so geblieben. Für die Schulmedizin ist dies nicht nachvollziehbar, meine Selbstheilung wurde in die Schublade «Wunder» gesteckt. Allerdings weiß ich ganz genau, was ich gemacht habe, welche Veränderungen bei mir passierten.

Das Wunder meiner Selbstheilung

Meine Heilung ist auch für mich ein Wunder, das ist keine Frage und dafür bin ich unendlich dankbar. Doch dieses «Wunder» ist für mich vollkommen nachvollziehbar und somit auch begehbar. Die Schulmedizin steckt hier leider immer noch in einer Sackgasse und mag dies nicht zugeben.

Diese «Krankheit» hat mein Leben wieder einmal verändert – auf eine extreme, aber auch wundervolle Weise. Nichts hätte mein Leben auf irgendeine andere Art besser bereichern können, als diese damit verbundenen Informationen und Herausforderungen.

Bildquelle: Antje Eilers Meine andere Welt | Mensch vital bei Google+

http://www.meine-andere-welt.de/MeineKunst.html

Über die Autorin

Antje Eilers ist Künstlerin & Lebenskünstlerin. Ich betrachte das Leben mittlerweile als Spiel, in dem es für mich nicht ums Gewinnen oder Verlieren geht, sondern einfach darum: es zu spielen – mit Eigenverantwortung, Tat, Freude, Humor …. und einer Prise Risiko.

Alle Beiträge von Antje Eilers.

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